- JOBSON
- Arbeitszeitkonto in der Zeitarbeit
Für Personaldienstleister in Deutschland
Arbeitszeitkonto in der Zeitarbeit nach GVP-Tarif, mit einsatzfreier Zeit
Sie sehen bei jedem Mitarbeiter, wie viele Stunden auf seinem Konto stehen, wie nah er an der Obergrenze ist und bis wann das Konto auszugleichen ist. JOBSON bucht jeden abgeschlossenen Monat aus dem Stundennachweis, und die Tage ohne Einsatz erfassen Sie in einem eigenen Monatsraster.
Kostenlos · 30 Tage · ohne Kreditkarte.Die 30 Tage beginnen erst mit dem ersten echten Arbeitsschritt.
JOBSON 3 führt das Arbeitszeitkonto je Beschäftigungsverhältnis nach GVP-Tarif.Jeder abgeschlossene Monat wird als Monatssaldo gebucht, Soll aus der vereinbarten Arbeitszeit. JOBSON zeigt Obergrenze und Ausgleichsfrist, warnt bei Auszahlungen über 20 bzw. 70 Stunden und übergibt vereinbarte Stunden und Auszahlungen in der Datei für DATEV. Ab 39 € im Monat.
- Für wen
- Personaldienstleister in Deutschland: Lohnbuchhaltung, Disposition, Niederlassungsleitung
- Arbeitszeitkonto
- Monatssaldo aus abgeschlossenen Monaten, Vortragswert, Korrekturen mit Begründung
- Obergrenze
- 150 Std., mit Insolvenzsicherung 200 Std., saisonal 230 Std.
- Ausgleichsfrist
- 12 Monate ab dem letzten Ausgleich, spätestens 15
- Einsatzfreie Zeit
- Monatsraster für Tage ohne Einsatz, Abschluss nur, wenn jeder Tag erfasst ist
- Status
- Verfügbar, im Preis enthalten: ab 39 € im Monat zzgl. MwSt. bis 3 Benutzer im System
Fünf Situationen, die Sie kennen
Zwischen zwei Einsätzen, bei Mehrarbeit und am Ende eines Arbeitsverhältnisses entscheidet das Arbeitszeitkonto über den Lohn. So sieht das mit JOBSON aus.
Der Einsatz endet am Freitag, der nächste beginnt erst in zwei Wochen.
Der Mitarbeiter bleibt angestellt, hat aber keinen Kunden. Früher: eine Liste in Excel, wer wann frei hatte, und die Frage, wie diese Tage ins Konto gehen. Jetzt erfassen Sie die Tage in der Seite „Einsatzfreie Zeit“ als einsatzfreie Tage. Im Arbeitszeitkonto zählen sie als geleistet, das Konto rutscht dadurch nicht ins Minus.
Das Konto läuft voll.
Ein Mitarbeiter arbeitet seit Monaten mehr als vereinbart. Früher fiel das erst auf, wenn die Lohnbuchhaltung nachrechnete. Jetzt steht das Konto in der Übersicht „Arbeitszeitkonten“ oben, sobald es über der Obergrenze liegt, mit der Zahl der Stunden, die auszuzahlen sind.
Der Mitarbeiter möchte Stunden ausbezahlt bekommen.
Früher: nachsehen, wie viel in diesem Monat und im Ausgleichszeitraum schon ausgezahlt wurde. Jetzt zeigt das Formular „Auszahlung aus dem Arbeitszeitkonto“ beide Werte. Über 20 Stunden im Monat oder 70 Stunden im Ausgleichszeitraum warnt JOBSON, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Seit einem Jahr nicht ausgeglichen.
Das Konto stand seit dem letzten Ausgleich nie auf null. Früher wusste das niemand genau. Jetzt zeigt die Personenkarte, bis wann das Konto auszugleichen ist, und die Übersicht markiert, wo die Frist abläuft oder überschritten ist.
Das Arbeitsverhältnis endet mit Minusstunden.
Früher: die Frage, ob verrechnet werden darf, und eine Notiz für die Lohnbuchhaltung. Jetzt bietet JOBSON nach Abschluss des letzten Monats den „Ausgleich bei Beendigung“ an. Ein Plus wird ausgezahlt, ein Minus wird nur bei Eigenkündigung verrechnet, höchstens 35 Stunden, sonst ausgebucht.
Das Arbeitszeitkonto: jeder abgeschlossene Monat als Buchung
Das Konto steht auf der Personenkarte im Abschnitt „Arbeitszeitkonto“, getrennt für jedes Beschäftigungsverhältnis. Von Hand erfassen Sie nur, was sich nicht aus der Zeiterfassung ergibt.
- Monatssaldo
- Für jeden abgeschlossenen Monat bucht JOBSON geleistete Stunden und Abwesenheiten in Schichtlänge gegenüber dem Soll. Urlaub, Krankheit, Feiertage und unbezahlter Urlaub führen so nicht ins Minus. Freizeitausgleich zählt nicht mit, weil er das Konto abbaut. Dasselbe Saldo zeigt auch der Stundennachweis.
- Offener Monat
- Ein noch nicht abgeschlossener Monat steht als „vorläufig“ da und zählt nicht zum Saldo. Wird ein Monat wieder geöffnet, fällt er wieder heraus.
- Vortragswert
- Den Saldo aus Ihrem bisherigen System erfassen Sie einmal, zu dem Monat, ab dem JOBSON das Konto führt. Fehlt er, beginnt das Konto bei null, und die Übersicht weist darauf hin.
- Korrektur
- Stunden mit Vorzeichen und Begründung, zum Beispiel nach einem Tippfehler.
- Nachvollziehbare Buchungen
- Jede Buchung trägt den Namen dessen, der sie erfasst hat, und lässt sich nicht löschen. Einen Fehler beheben Sie mit einer weiteren Korrektur.
- Übersicht „Arbeitszeitkonten“
- Alle Beschäftigungsverhältnisse aus dem Vor- und dem laufenden Monat mit Saldo. Oben stehen die Konten, die etwas brauchen: über der Obergrenze, Ausgleichsfrist überschritten, Vortragswert fehlt. Der Filter „Zu erledigen“ zeigt nur diese. Ein Klick öffnet die Personenkarte, die Tabelle laden Sie als CSV oder JSON herunter.
Arbeitszeitkonto nach GVP-Tarif: Obergrenze, Auszahlung und Ausgleich
Für ein Beschäftigungsverhältnis mit erfasster vereinbarter Arbeitszeit führt JOBSON das Konto nach den Regeln des Manteltarifvertrags GVP/DGB. Das Monatssoll ergibt sich aus der vereinbarten Arbeitszeit, nach GVP-Tarif in der Regel 151,67 Stunden.
- Soll im Monat
- Ein Feiertag an einem Arbeitstag wird gutgeschrieben. Urlaub, Krankheit und einsatzfreie Tage zählen als geleistet.
- Obergrenze
- 150 Stunden, mit Insolvenzsicherung 200 Stunden. Die Sicherung erfassen Sie einmal auf der Seite „Arbeitszeitkonto“ im Menü Zeiterfassung, mit Datum und Notiz zu Versicherer oder Vertrag.
- Saisonale Obergrenze 230 Std
- Bei einem gesicherten Konto erfassen Sie sie auf der Personenkarte für einen Zeitraum mit Begründung. Ohne Sicherung lässt JOBSON sie nicht zu.
- Auszahlung aus dem Arbeitszeitkonto
- Die Stunden werden mit dem Tarifstundenlohn ausgezahlt. Über 20 Stunden im Monat oder 70 Stunden im Ausgleichszeitraum warnt JOBSON, verbietet die Auszahlung aber nicht. Unter null bringt eine Auszahlung das Konto nicht.
- Ausgleichsfrist
- 12 Monate ab dem letzten Ausgleich, spätestens 15. Die Personenkarte zeigt, bis wann das Konto auszugleichen ist.
- Ausgleich bei Beendigung
- Nach Abschluss des letzten Monats eines beendeten Beschäftigungsverhältnisses. Ein Plus wird mit dem letzten Lohn ausgezahlt. Ein Minus wird nur bei Eigenkündigung verrechnet, höchstens 35 Stunden, der Rest wird ausgebucht.
| Regel | Wert in JOBSON |
|---|---|
| Obergrenze ohne Insolvenzsicherung | 150 Std. |
| Obergrenze mit Insolvenzsicherung | 200 Std. |
| Saisonale Obergrenze (nur gesichertes Konto) | 230 Std., mit Zeitraum und Begründung |
| Warnung bei Auszahlung | über 20 Std. im Monat, über 70 Std. im Ausgleichszeitraum |
| Ausgleichsfrist | 12 Monate ab dem letzten Ausgleich, spätestens 15 |
| Minus bei Beendigung | Verrechnung nur bei Eigenkündigung, höchstens 35 Std. |
Die Werte folgen dem Manteltarifvertrag GVP/DGB. Ob im Einzelfall eine abweichende Vereinbarung gilt, prüfen Sie im Arbeitsvertrag.
Einsatzfreie Zeit erfassen und die Stunden an DATEV übergeben
Die Seite „Einsatzfreie Zeit“ zeigt die Tage, an denen das Beschäftigungsverhältnis besteht, der Mitarbeiter aber keinen Einsatz hat. Erfasst wird nur die Art des Tages, nie Stunden.
- Monatsraster
- Sie wählen den Monat und sehen alle Mitarbeiter mit ihren Tagen. Schraffierte Tage gehören zu einem Einsatz und werden im Stundennachweis des Einsatzorts erfasst.
- Arten des Tages
- Einsatzfreier Tag, Urlaub, Krankheit, unbezahlter Urlaub und Freizeitausgleich. Sie wählen Mitarbeiter, Zeitraum und Art. Wochenenden, Feiertage und Tage im Einsatz überspringt JOBSON. Einen falschen Zeitraum löschen Sie wieder.
- Länge eines Tages
- Sie ergibt sich aus der vereinbarten Arbeitszeit auf der Personenkarte: Wochenarbeitszeit geteilt durch die Arbeitstage, 35 Stunden an fünf Tagen ergeben sieben Stunden.
- Monatsabschluss nur vollständig
- Den Monat schließen Sie ab, wenn jeder einsatzfreie Arbeitstag eine Art hat. Fehlt ein Tag, zeigt JOBSON, wie viele noch offen sind. In einen abgeschlossenen Monat wird nicht erfasst, wieder öffnen darf die Lohnbuchhaltung.
- Vereinbarte statt geleistete Stunden
- In der Datei für DATEV LODAS oder Lohn und Gehalt geht normalerweise die tatsächlich geleistete Arbeitszeit. Bei einem Beschäftigungsverhältnis mit Arbeitszeitkonto übergibt JOBSON stattdessen die vereinbarte Arbeitszeit.
- Auszahlung als eigene Quelle
- Stunden aus dem Konto gehen getrennt als „Auszahlung aus dem Arbeitszeitkonto“. Beide Quellen ordnen Sie einmal Stunden-Lohnarten aus dem Katalog Ihrer Kanzlei zu, den Betrag berechnet DATEV aus dem Tarifstundenlohn.
Was JOBSON führt und was bei Ihnen bleibt
| Bereich | Das macht JOBSON | Das bleibt bei Ihnen |
|---|---|---|
| Arbeitszeitkonto | bucht das Monatssaldo aus jedem abgeschlossenen Monat, zeigt Saldo und Buchungen auf der Personenkarte | Vortragswert aus dem bisherigen System erfassen, Korrekturen begründen |
| Obergrenze | zeigt die Obergrenze je Konto und markiert Konten darüber | Insolvenzsicherung erfassen, saisonale Obergrenze mit Begründung festlegen |
| Auszahlung | zeigt bisherige Auszahlungen, warnt über 20 bzw. 70 Std., lässt das Konto nicht unter null fallen | über die Auszahlung entscheiden |
| Ausgleich | zeigt die Ausgleichsfrist und bietet den Ausgleich bei Beendigung an | den Beendigungsgrund angeben, den Ausgleich bestätigen |
| Einsatzfreie Zeit | Monatsraster, überspringt Wochenenden, Feiertage und Einsatztage, schließt nur vollständige Monate ab | die Art jedes einsatzfreien Tages erfassen |
| Lohn | vereinbarte Stunden und Auszahlungen in der Datei für DATEV | Lohnarten zuordnen, Nettolohn, Abgaben und Meldungen in Ihrem Lohnprogramm |
| Rechtliche Prüfung | Hinweise und Fristen nach GVP-Tarif | die Prüfung im Einzelfall, bei Bedarf mit Ihrer Rechtsberatung |
Mehr zu JOBSON in Deutschland
- Stundenzettel und Zeiterfassung →Stundennachweise je Einsatzort, Monatsabschluss und Abwesenheiten, aus denen das Monatssaldo entsteht.
- Lohnvorbereitung und DATEV →Bruttolohn aus dem Stundenzettel und die Bewegungsdaten des Monats als Datei für DATEV.
- Überlassungsdauer und Equal Pay →Höchstüberlassungsdauer, Equal-Pay-Stichtag, Branchenzuschläge und Lohn nach GVP-Tarif.
Häufige Fragen
Was ist ein Arbeitszeitkonto in der Zeitarbeit?
Ein Konto, auf dem die Differenz zwischen vereinbarter und tatsächlicher Arbeitszeit gesammelt wird. Mehrarbeit in einem Einsatz baut ein Plus auf, Zeiten ohne volle Auslastung bauen es ab. So kann der Lohn nach der vereinbarten Arbeitszeit gleichmäßig weiterlaufen. In JOBSON wird jeder abgeschlossene Monat als Monatssaldo auf das Konto gebucht.
Welche Obergrenze gilt für das Arbeitszeitkonto nach GVP-Tarif?
Nach dem Manteltarifvertrag GVP/DGB sind es 150 Plusstunden, bei einem gegen Insolvenz gesicherten Konto 200 Stunden. Für saisonale Schwankungen kann bei einem gesicherten Konto eine Obergrenze von 230 Stunden für einen begrenzten Zeitraum gelten. JOBSON zeigt die Obergrenze je Konto und markiert Konten, die darüber liegen.
Was passiert, wenn das Konto über der Obergrenze liegt?
Die Stunden über der Obergrenze sind nach dem Tarifvertrag auszuzahlen. JOBSON zeigt solche Konten oben in der Übersicht „Arbeitszeitkonten“ mit der Zahl der Stunden, die darüber liegen. Die Auszahlung erfassen Sie auf der Personenkarte, sie geht als eigene Quelle in die Datei für DATEV.
Wie viele Stunden darf man aus dem Arbeitszeitkonto auszahlen?
Der Manteltarifvertrag GVP/DGB sieht für eine vereinbarte Auszahlung Grenzen vor, JOBSON arbeitet mit 20 Stunden im Monat und 70 Stunden im Ausgleichszeitraum. Darüber warnt JOBSON, verbietet die Auszahlung aber nicht. Die Stunden werden mit dem Tarifstundenlohn ausgezahlt, unter null kann das Konto durch eine Auszahlung nicht fallen.
Bis wann muss das Arbeitszeitkonto ausgeglichen werden?
Nach dem Manteltarifvertrag GVP/DGB innerhalb von 12 Monaten ab dem letzten Ausgleich, spätestens nach 15 Monaten. In JOBSON tragen Sie ein, wann das Konto zuletzt ausgeglichen war. Die Personenkarte zeigt, bis wann der nächste Ausgleich fällig ist, und die Übersicht markiert, wo die Frist abläuft oder überschritten ist.
Was ist einsatzfreie oder verleihfreie Zeit?
Zeit, in der das Arbeitsverhältnis besteht, der Mitarbeiter aber bei keinem Kunden eingesetzt ist, etwa zwischen zwei Einsätzen. Der Lohnanspruch bleibt in dieser Zeit bestehen. In JOBSON erfassen Sie diese Tage auf der Seite „Einsatzfreie Zeit“ als einsatzfreie Tage. Im Arbeitszeitkonto zählen sie als geleistet, nicht als Minus.
Darf ein Minus im Arbeitszeitkonto bei Beendigung mit dem Lohn verrechnet werden?
Nach dem Manteltarifvertrag GVP/DGB nur eingeschränkt. JOBSON verrechnet ein Minus nur, wenn das Arbeitsverhältnis durch Eigenkündigung des Mitarbeiters endete, und höchstens 35 Stunden. In den anderen Fällen wird das Minus ausgebucht. Ein Plus wird mit dem letzten Lohn ausgezahlt.
Wie übernehme ich die Salden aus meinem bisherigen System?
Für jedes Beschäftigungsverhältnis erfassen Sie einmal einen Vortragswert zu dem Monat, ab dem JOBSON das Konto führt. Ab dann bucht JOBSON jeden abgeschlossenen Monat dazu. Spätere Änderungen erfassen Sie als Korrektur mit Begründung. Die Übersicht zeigt, bei wem der Vortragswert noch fehlt.
Wie kommen die Stunden aus dem Arbeitszeitkonto zu DATEV?
Über die Datei für DATEV LODAS oder Lohn und Gehalt aus dem abgeschlossenen Monat. Bei einem Beschäftigungsverhältnis mit Arbeitszeitkonto gehen die vereinbarte Arbeitszeit und getrennt die Auszahlung aus dem Arbeitszeitkonto. Beide ordnen Sie Stunden-Lohnarten Ihrer Kanzlei zu. Stimmen Sie den ersten Import mit Ihrer Kanzlei ab.
Gilt das Arbeitszeitkonto auch in Österreich?
Nein. Die Funktionen auf dieser Seite folgen dem GVP-Tarif und sind für Personaldienstleister in Deutschland eingerichtet.
Was kostet das Arbeitszeitkonto in JOBSON?
Nichts extra. Es ist im Preis enthalten: ab 39 € im Monat zzgl. MwSt. bis 3 Benutzer im System. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar, 30 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte.
Ersetzt JOBSON die Prüfung durch Ihre Lohnbuchhaltung?
Nein. JOBSON führt das Konto, zeigt Obergrenze und Fristen und warnt bei Auszahlungen über den Grenzen. Den Nettolohn berechnet weiterhin Ihr Lohnprogramm. Ob eine Auszahlung, Verrechnung oder Ausbuchung im Einzelfall zulässig ist, prüfen Ihre Lohnbuchhaltung oder Ihre Rechtsberatung.
Testen Sie das Arbeitszeitkonto mit Ihren eigenen Mitarbeitern
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